Fullgas auf dem Oberlandring!

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Fullgas auf dem Oberlandring!

Oberlandring

Beim Rennwochenende auf dem Oberlandring in Bernsgrün vom 13.-16. September sollten alle Zeichen auf Fullgas stehen. Die Saison geht ja so langsam auf`s Ende zu und da hieß es, nochmal alles zu geben.

Ein vollgepackter Zeitplan mit insgesamt vier Rennläufen stand an und somit auch die Chance auf möglichst viele Punkte. Für mich war es wieder einmal eine komplett unbekannte Strecke. Aber das fand ich eigentlich spannend und hab es als neue Herausforderung gesehen.

Wie immer ging der Renntag mit den Trainingssessions los und die nutzte ich natürlich, um mich erstmal mit der Strecke vertraut zu machen. Mal eben vorher zum Trainieren bis fast an die tschechische Grenze zu fahren, wo sich der Oberlandring nämlich befindet, war uns zeitlich kaum möglich. Also versuchte ich, das Beste daraus zu machen.

Die Trainingszeiten konnte ich Runde um Runde verbessern und mich schnell auf die Strecke einstellen. Unser Setup war auch von Anfang an sehr gut und es musste nur mal die ein oder andere Kleinigkeit geändert werden. Das Qualifying konnte also kommen und es lief…bestens! Pole für Rennen 1.

Das erste Rennen konnte ich dann auch als Sieger beenden und hatte somit beste Voraussetzungen für den nächsten Lauf, wieder auf Pole zu starten. Und auch diesmal lief alles richtig gut und ich konnte wieder als erster die Ziellinie überqueren. Der erste Renntag vom Wochenende war somit für mich mehr als perfekt. Zweimal Pole, zweimal Sieg!

Am Sonntag wollte ich natürlich an meine Leistungen von Samstag anknüpfen und ich war voll motiviert. Am zweiten Renntag stand jedoch nur eine Trainingssession auf dem Plan und wir mussten uns für das anschließende Quali genau überlegen, ob wir noch etwas Neues am Setup probieren sollten. Eigentlich waren die Einstellungen von Samstag ja gut. Also ließen wir alles wie es war.

Das einzige, was eine Herausforderung blieb, war das Mindestgewicht. Da ich aufgrund meiner Größe von 1,81m mal wieder um einiges über dem geforderten Gewicht lag, blieb die Beschleunigung aus den Kurven etwas träge. Somit wagten wir für das letzte Rennen eine kleine Änderung am Setup für eine bessere Kurvenbeschleunigung. Das machte sich auch bemerkbar, allerdings auf den geraden Abschnitten wiederum nicht. Hier konnte ich dann leider nicht mehr bis zum Schluss meine Position halten und kam immerhin noch als Zweiter ans Ziel.

Insgesamt war es aber für mich mein bisher erfolgreichstes Rennwochenende mit drei Rennsiegen. Ich freue mich schon auf den nächsten Lauf des ADAC Youngster Cups, diesmal im Motodrom Hagen. Eine Strecke, die mir ganz gut liegt!