Rok Cup Superfinal 2019

Rok Cup Germany Champion 2019!
29.09.2019
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Rok Cup Superfinal 2019

Rok Cup Superfinal

Vom 09.10.-12.10.2019 traf sich die weltweite Elite der Rokker – über 400 Rok Cup Fahrer aus 52 Nationen – im Mekka des Kartsports im South Garda Karting in Lonato, Italien.

In diesem Jahr hatte auch ich die Chance, an dieser großen Veranstaltung teilnehmen zu können. Eine große Ehre, aber ebenso auch eine große Herausforderung, da ich bisher weder in so einem großen Starterfeld gefahren bin noch mehrtägige Rennabläufe kannte. Geschweige denn, an einer Weltmeisterschaft teilgenommen habe.

Ab Dienstag, den 07.10. ging es dann für mich mit ersten Trainingsessions los. Das Wetter war top und die Stimmung im Fahrerlager noch ganz entspannt. Da ich bereits im August diesen Jahres beim South Garda Karting trainiert hatte, war mir die Strecke schon mal vertraut. Mittwochs war dann offizieller Beginn des Rok Cup Superfinals. Wettertechnisch war es der etwas kältere Tag, ab nachmittags gab es auch etwas Regen.

Ab Donnerstag wurde es langsam ernst. Es standen ein freies Training am Vormittag mit anschließendem Qualifying für die Vorläufe an. Der erste von drei Heats war für den Nachmittag angesetzt. Im freien Training fuhr ich auf noch nasser Strecke raus. Soweit so gut…bis ich auf eine Gruppe mehrerer Fahrer aufschloss, auf nasser Bahn in den Verkehr rutschte und das Training leider unfreiwillig beenden musste. Mein Kart schien äußerlich zunächst nichts Gravierendes abbekommen zu haben.

Im folgenden Zeittraining merkte ich jedoch nach der ersten Runde, dass das Chassis ziemlich krumm war. Bedauerlicherweise musste ich das Qualifying abbrechen. Ein Weiterfahren war unmöglich. Das Ergebnis hieß somit, in jedem Vorlauf vom letzten Platz starten zu müssen. Die Chance auf das A-Finale der 32 weltbesten Rok Shifter Fahrer war somit hinüber. Mein Fokus lag nun ganz auf der Vortex Trophy, dem Finallauf der übrigen 32 Fahrer.

Die Vorläufe für die Finalrennen waren ziemlich durchwachsen. Mal konnte ich 5 Plätze, ein anderes Mal 13 Plätze aufholen. Ein Heat hat mir schon beim Start alle Chancen genommen, da ich einem stehengebliebenen Fahrer nicht mehr ausweichen konnte und ich einen Abflug ins Gras machte. Mit den unschönen Folgen eines erneut krummen Chassis.

Hier ein ganz besonderes Dankeschön an Tony Kart Official, die sich mein Chassis gleich zweimal auf der Richtbank vorknöpften. Es lief danach jedes Mal wieder top!

Jetzt blieb mir nur das letzte Finalrennen der Trophy am Samstag, um möglichst weit vorne abschließen zu können. Von Startplatz 21 konnte ich nach einem soliden Start in den folgenden 15 Runden zumindest 14 Fahrer überholen.

Mein erste Teilnahme an einer Weltmeisterschaft in einem Finalrennen mit 32 Fahrern habe ich letztlich auf dem 7. Platz beendet. Immerhin!